11.11.18 Kaoru Maruyama

KaoruMaruyamaKlavierabend
Robert Schumann, Clara Wieck und Johannes Brahms - tiefe Liebe und Freundschaft...
 
Am 11. November war es dann endlich soweit, die in Japan geborene exzellente Pianistin Kaoru Maruyama, welche zwanzig Jahre Ihres künstlerischen Schaffens in Deutschland und Europa verbracht hat und wesentliche Impulse für Ihre künstlerische Entwicklung unter anderem an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Prof. Ulrich Urban, Prof. Hanns-Martin Schreiber und Tatjana Maslenko und bei Peter Feuchtwanger in London bekam, war erneut im Jagdhaus zu erleben. Ihren derzeitigen Lebensmittelpunkt findet Frau Maruyama in Japan. Umso glücklicher kann sich das Publikum schätzen, die Pianistin auf Tournee in Deutschland unter anderem im Festsaal des Jagdhauses erleben zu dürfen. Das Wiedersehen war sehr ergreifend und hochemotional. Hochkonzentriert und mit atemberaubender Fingerfertigkeit eröffnete die Pianistin ihr Programm mit Johannes Brahms Variationen über ein eigenes Thema op. 21-1, es folgten drei Romanzen op. 11 von Clara Schumann, gefühlvoll und sensibel vorgetragen, anschließend hörten wir drei Intzermezzi von Johannes Brahms op. 117. Nach der Pause dann eine bemerkenswerte und kraftvolle Interpretation der sinfonischen Etüden von Robert Schumann op. 13. Mit kräftigem Applaus erklatschte sich das Publikum noch eine Zugabe, Robert Schumanns Träumerei... Ein gelungener Konzertabend.

Das Konzert wurde gefördert durch den Kulturraum Leipziger Raum.